ONLINE ARCHIV DER SCIENCE FICTION LITERATUR
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               EDITOR: TOMMI BREM
 
AKTUALISIERT AM: 25.10.2007               
 
Das Arche Noah Prinzip at Houdini Nation

Hinzugefügt: 2007

Zustand: ok
DAS JAHR DER STILLEN SONNE
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ORIGINAL TITEL:


      The Year Of The Quiet Sun
© 1970

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AUTOR(EN):

       TUCKER, WILSON
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VERLAG:

       GOLDMANN

ISBN: 3 442 30257 9
JAHR: 1970
FORMAT: Hardcover
SPRACHE: Deutsch
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ÜBERSETZER:


Wulf Bergner
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UMSCHLAGILLUSTRATION:

       Eyke Volkmer
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Inhalt:

Drei Menschen reisen im Namen der Wissenschaft in die Zukunft um herauszufinden, wie sich die Menschheit entwickeln wird.

Die Zeitabstände liegen bei dieser Geschichte nicht hunderte, tausende oder gar millionen Jahre in der Zukunft, sondern bewegen sich innerhalb eines Menschenlebens. D.h. die Menschen, die zum Zeitpunkt der Abreise etwa so alt waren wie die Protagonisten, leben immer noch, wenn diese in der Zukunft ankommen.

Jeder der drei dringt etwas weiter in die Zukunft und soll nach vorsichtigen Nachforschungen wieder zurückkehren. Der Erkundungsraum soll sich dabei nicht allzuweit über das Forschungsgebäude, also dem Start- und Landeplatz der Zeitverschiebungsmaschine hinausbewegen.

Nach anfänglichem Stutzen, ob in der angegebenen Zeit solch drastische Veränderungen möglich seien, erinnerte ich mich der Deutschen Geschichte.
Ein Mensch, 1935 abgesandt, der sich unversehens im Jahre 1940 wiederfindet, wäre bestürzt gewesen.

Ein Mensch, 1940 abgesandt, der sich unversehens 1960 wiederfindet, wäre wohl ähnlich verwirrt.

Dieses Buch muss vor dem Hintergrund gelesen werden, dass sich die Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts wesentlich drastischer veränderte, als zwischen 1970 und 2000. Wenn man nach 1980 geboren wurde und in Deutschland aufgewachsten ist, dann mag einem diese Geschichte zunächst sehr unrealistisch vorkommen, da man ähnlich drastische Veränderungen selbst nicht kennt.

1970 jedoch war die Erinnerung an katastrophale Zäsuren noch frisch, die Angst vor einem erneuten auflodern des Feuers im kalten Krieg allgegenwärtig.
© TOMMI BREM 2008